Dietmar Dath

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Dietmar Dath

Dietmar Dath, geb. 1970, ist Journalist (im Feuilleton der FAZ, besonders als Filmkritiker), Autor von Romanen, Erzählungen, Theaterstücken und Sachbüchern (und einer Graphic Novel), ein "Gedanken- und Textgenerator", für den Genregrenzen nicht gelten.

"Meine Kinderidole sind nicht jung geblieben. Die Lebenserfahrung hat sie nicht geschont: Batman war inzwischen mehrfach in Rente, außerdem unter anderem tot und querschnittsgelähmt. Superman hat geheiratet, Spider-Man auch. Die X-Men sind nicht wiederzuerkennen, Green Lantern hat im Zustand geistig-moralischer Verwirrtheit schwere Verbrechen begangen, die Avengers hatten mehr Vorsitzende als die als die KPdSU (die es im Gegensatz zu den Avengers nicht mehr gibt)."

Dietmar Dath

Aktuelles Buch

Superhelden

Reclam Verlag

Meist maskierte Doppelexistenzen mit unglaublichen Kräften und nicht tot-zukriegen: das sind Superhelden. Es gibt sie schon lange: Superman, Batman, Wonder Woman, Black Widow, Die Fantastischen Vier, Cat Woman, Spider-Man, Green Lantern, Hulk oder die X-Men. Superman etwa erblickte bereits 1938 das Licht der Welt. Seither schlagen sie ihre Fans in Bann. Warum bedeutet "dieses Zeug" manchen Menschen so viel? Was macht ihre Faszination aus? Dietmar Dath sieht in ihnen Vergrößerungsgläser der populären Kunst, die Affekte, Emotionen, Phantasien übersteigern und verzerren, bis sie aussehen, als wären sie Tatsachen – und eigentlich sind sie das ja auch, so Dath, "nur eben solche, die im Kopf passieren."

Dath, der schon als Kind Großteile seines Taschengelds in den Erwerb von Superhelden-Comics steckte, betrachtet das Phänomen von verschiedensten Seiten, beleuchtet Herkunft, Entwicklung, Vermarktung und Verfilmung der Superhelden – und natürlich die Superschurken als Gegenspieler, die Besten der Bösen.

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