Joost de Vries

Autoren

Joost de Vries

Joost de Vries, 1983 in Alkmaar geboren, studierte Journalismus und Geschichte in Utrecht und arbeitet als Kulturredakteur bei der Wochenzeitung De Groene Amsterdammer. Sein Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm mit "Clausewitz", einem Roman über einen jungen Wissenschaftler, der sich auf die Suche nach einem spurlos verschwundenen Kultautor begibt. "Die Republik" ist de Vries' zweiter Roman, ausgezeichnet mit dem wichtigsten Literaturpreis Flanderns, der "Goldenen Büchereule" wurde er auch für den BNG-Literaturpreis nominiert. 2013 war Joost Stipendiat der Charlotte-Köhler-Stiftung zur Förderung niederländischer Nachwuchsautoren. Zurzeit arbeitet er an einem neuen Roman.

©  Foto: Thomas switn Sweertvaegher

Seine Anwesenheit erforderte, dass man alles, womit man gerade beschäftigt war, stehen und liegen ließ und seine Aufmerksamkeit wie Flutlicht auf ihn richtete. Für mich als Chefredakteur vom "Schlafwandler" war Brik eine ergiebige Goldgrube, jemand, der pünktlich alle zwei Monate einen Essay von fünftausend Wörtern über irgendein Thema ablieferte.

Joost de Vries

Aktuelles Buch

Die Republik

Heyne Verlag

Der berühmte Historiker Josip Brik fällt in Amsterdam aus einem Hotelzimmer und stirbt. Seine rechte Hand Friso de Vos ist bestürzt, sieht aber die Chance in Briks Fußstapfen zu treten, als plötzlich jemand anderes auf der Bildfläche erscheint und Interviews zum Tod seines Mentors gibt. Woher kommt diese Person? Was will sie? Es entwickelt sich eine abenteuerliche Gesellschaftssatire, die Anspielungen auf Literatur und Philosophie, Comics und Computerspiele, Popmusik und Hitlerstudien enthält. "Seine Bücher sind wie Puzzle ... knifflig und unterhaltend ... erhellend und mysteriös zugleich." Jury des Charlotte-Köhler-Stipendiums.

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