Petina Gappah

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Petina Gappah

Petina Gappah, 1971 in Sambia geboren, wuchs im damaligen Rhodesien (heute Simbabwe) auf. Sie studierte Jura in Harare, Cambridge und Graz. Heute arbeitet sie als Juristin und Journalistin in Genf. 2009 erschien ihr erstes Buch, der Erzählungsband "An Elegy for Easterly", für den sie mit dem Guardian First Fiction Award ausgezeichnet wurde.

©  Foto: Patrick Bertschmann

It’s a very Zimbabwean story in that we keep a lot of family secrets. There’s a Shona saying: ‘chakafukidza dzimba matenga’ – what covers the home is the roof, or every home has its secrets. .

Petina Gappah

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Als Petina Gappah 2007 in einer Zeitungsmeldung las, dass in Simbabwe nur eine einzige Frau in einer Todeszelle saß und auf die Vollstreckung ihres Ur-teils wartete, dachte sie: "Das ist die größte Einsamkeit, von der ich je gehört habe." Aus diesem Gedanken entstand ein Roman, der von Einsamkeit, Ausgrenzung, Gerechtigkei, Verlust, Liebe, der Bedeutung von Familie, aber auch von der Zerrissenheit Simbabwes erzählt: Memory sitzt als einzige zum Tode verurteilte Frau in Simbabwes berüchtigtem Gefängnis Chikurubi. Dort schreibt sie ihre Lebensgeschichte auf. Als schwarze Albino war sie von klein auf eine Außenseiterin und wurde als 9-Jährige von den eigenen Eltern verkauft. Ihr reicher weißer Gönner Llyod Hendricks verhalf ihr zu einer guten Ausbildung - nun ist sie des Mordes an ihm verurteilt.

"Aus diesen vielen Fäden webt Petina Gappah ihren mitreißenden Debütroman, der einen hin- und herschleudert zwischen kargem Gefängnisalltag und prallem afrikanischem Leben." Brigitte Woman

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