Alain Mabanckou

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Alain Mabanckou

Alain Mabanckou, 1966 in der Republik Kongo geboren, verließ Ende der 80er Dank eines Förderstipendiums seine Heimat und setzte in Paris sein Jurastudium fort. Danach arbeitete er als juristischer Berater in einem französischen Wirtschaftskonzern. In dieser Zeit erschienen zwei Lyrikbände und sein Debütroman, für den er den Grand Prix littéraire de l'Afrique noir erhielt. Mit dem Roman "Stachelschweins Memoiren" gewann er 2006 den Prix Renaudot, 2012 wurde er von der Académie Française für sein Gesamtwerk mit dem Grand Prix de Littérature ausgezeichnet. 2015 stand er mit "Die Lichter von Pointe-Noire" auf der Shortlist des Man Booker International Prize. Alain Mabanckou lebt in Paris und Los Angeles.

©  Hermance Triay

Die Lichter von Pointe-Noire

Aktuelles Buch

Die Lichter von Pointe-Noire

Liebeskind

Juni 2012. Nach dreiundzwanzig Jahren reist Alain Mabanckou erstmals in seine Heimatstadt Pointe-Noire. Dort wird er, der als junger Mann zum Studium nach Frankreich ging und als erfolgreicher Schriftsteller zurückkommt, begeistert empfangen: Seine weitläufige Verwandtschaft weiß, dass er manchmal im Fernsehen auftritt, in der Nähe von Hollywood lebt und viele Weiße seine Bücher lesen. Doch Mabanckou erkennt, dass sein Besuch keine Rückkehr nach Hause ist. Überall hat er das Bild seiner Mutter vor Augen, die alt geworden und gestorben ist, während er in einem fremden Land lebte. So wird aus seinen Streifzügen durch die Stadt eine Reise in die eigene Kindheit, und er erinnert sich an den Rat, den seine Mutter ihm mit auf den Weg gegeben hat, als die beiden sich zum letzten Mal sahen: Heißes Wasser vergisst nie, dass es einmal kalt war.

ISBN 978-3-95438-079-4 | Gebunden | 272 Seiten | 20 EUR | ET: 21.8.2017
Übersetzung: Holger Frick und Sabine Müller

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