Stefanie Sargnagel

Autoren

Stefanie Sargnagel

Stefanie Sargnagel, geb. 1986, studierte in der von Daniel Richter angeleiteten Klasse der Akademie der Bildenden Künste Wien Malerei, verbrachte aber mehr Zeit bei ihrem Brotjob im Call-Center, denn: "Immer wenn mein Professor Daniel Richter auf Kunststudentenpartys auftaucht, verhalten sich plötzlich alle so, als würde Gott zu seinen Jüngern sprechen. Ich weiß nie, wie ich damit umgehen soll, weil ich ja Gott bin." Seit 2016 ist sie freie Autorin.

©  Alexander Goll

Statusmeldungen

Aktuelles Buch

Statusmeldungen

Rowohlt

Neben Rainald Goetz (und seinem Online-Tagebuch "Abfall für alle") ist Stefanie Sargnagel die erste deutschsprachige Autorin, die im Netz eine Form für sich gefunden hat, die als Literatur funktioniert und über die bisherigen Kanäle ein großes Publikum erreicht. Sargnagel schreibt radikal subjektiv und weise über das sogenannte einfache Leben, über Feminismus, über Aussichtslosigkeit und Depression. Sie gibt sich wortkarg, gerät aber dann immer wieder ins Erzählen, zeichnet zwischendurch auch mal was, sprengt alle Genregrenzen und erreicht auf nie betretenen Pfaden etwas, das man nicht Roman nennen muss, um davon gefesselt zu sein. Das ist oft zum Brüllen komisch und manchmal tragisch.

ISBN 978-3-498-06444-0 | Gebunden | 304 Seiten | 19,95 EUR | ET: 21.7.2017