Mathias Enard

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Mathias Enard

Mathias Enard, 1972 geboren, lebt in Barcelona. Auf Deutsch erschienen von ihm die Romane "Zone" (2010), für den er den Candide-Preis 2008 erhielt, "Erzähl ihnen von Schlachten, Königen und Elefanten" (2011), ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt des lycéens 2010, und zuletzt, 2013, "Straße der Diebe". Für den Roman "Kompass" erhielt er den Prix Goncourt 2015 und den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2017.

©  Foto: Das Blaue Sofa Bertelsmann

Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung für "Kompass"

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Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung für "Kompass"

Hanser Berlin

Gewinner des Prix Goncourt 2015: "Kompass", Mathias Enards monumentaler Roman über die Liebe des Westens zum Orient.
"Kompass" ist das Buch der Stunde: eine leidenschaftliche Beschwörung der jahrhundertelangen Passion des Westens für die orientalische Kultur. Unter dem Schock einer alarmierenden medizinischen Diagnose verbringt Franz Ritter, Musikwissenschaftler in Wien, eine schlaflose Nacht. Er begibt sich im Geiste noch einmal an die Orte seiner Forschungsreisen: Istanbul, Damaskus, Aleppo, Palmyra - alles Städte, die für ihn untrennbar mit Sarah verbunden sind, der berühmten Orientalistin, seiner großen Liebe. Seine Erinnerung zaubert immer mehr Fakten, Romanzen und Geschichten hervor, die alle von dem entscheidenden Beitrag des Orients zur westlichen Kultur und Identität zeugen. Für diesen Roman erhielt Mathias Enard in Frankreich 2015 den Prix Goncourt.

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