Wladimir Kaminer

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Wladimir Kaminer

Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Toningenieur für Theater und Rundfunk und studierte anschließend Dramaturgie am Moskauer Theaterinstitut. Parallel dazu machte er sich mit der Organisation von Partys und Untergrundkonzerten einen Namen. Seit 1990 lebt Kaminer in Deutschland, wo er 1995 seine Frau Olga kennenlernte. Mit ihr und zwei inzwischen fast erwachsenen Kindern lebt er bis heute in Berlin.

Kaminer veröffentlicht seit 2000 Bücher bei Verlagen der zu Bertelsmann gehörenden Verlagsgruppe Random House, darunter der Goldmann und der Manhattan Verlag, die sich millionenfach verkauften. Außerdem schreibt er Gastbeiträge und Kolumnen für namhafte Zeitungen und Magazine und organisiert Veranstaltungen wie seine mittlerweile international berühmte „Russendisko“. Mit dem gleichnamigen Erzählband und weiteren Bestsellern wie „Militärmusik“ oder „Die Reise nach Trulala“ avancierte er zu einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren Deutschlands. Im August 2017 erscheint mit „Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß“ bereits Kaminers nächster Titel bei dem vor Kurzem neu gegründeten Verlag WUNDERRAUM. Alle seine Bücher gibt es als Hörbuch, von ihm selbst gelesen.

Der Erfolgsautor tritt häufig auch bei öffentlichen Lesungen, im Radio und im Fernsehen auf, etwa bei der wöchentlichen Sendung „Wladimirs Welt“ im damaligen Sender Freies Berlin, mit „Kaminer goes Kaukasus“ 2010 auf Arte oder mit einem Roadtrip quer durch Deutschland, der 2015 für das Format „3sat Kulturlandschaften“ aufgezeichnet wurde.

Kaminers „Russendisko“ wurde 2012 von Oliver Ziegenbalg verfilmt. Die Hauptrollen spielten Matthias Schweighöfer, Friedrich Mücke, Christian Friedel und Susanne Bormann.

 

 

Mehr über Wladimir Kaminer finden Sie unter: http://www.wladimirkaminer.de/

©  Foto: Urban Zintel | Goldmann Verlag

„Ich handle mit einem sehr wertvollen Stoff, mit Geschichten. Nicht das Geld bleibt nach den Menschen, sondern ihre Erzählungen.“

Wladimir Kaminer
Goodbye, Moskau. Betrachtungen über Russland

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Goodbye, Moskau. Betrachtungen über Russland

Goldmann Verlag

Wladimir Kaminer blickt anlässlich des 100. Jahrestages der Oktoberrevolution auf seine alte Heimat und sieht ein Land auf der Suche nach sich selbst. Das kommunistische Experiment ging unter dem Applaus der freien Welt zu Ende, die Menschen aber sind noch da, und sie brauchen eine Perspektive. Der Kapitalismus lockt als neues Erfolgsmodell, doch die Russen suchen unter der harten Sonne des Kapitals vergeblich nach einem schattigen Plätzchen. Überall liegen bereits die Handtücher anderer Länder. Statt Wohlstand, Fortschritt und Freiheit regieren Repression und Angst. Die politische Führung unter Putin beherrscht zwar die alten Techniken des Machterhalts, aber keine zur Gestaltung der Zukunft. Vorbei an Europa hat sie den Weg in die Vergangenheit und die Isolation eingeschlagen. Mehr als genug Stoff also für eine liebevoll verzweifelte Auseinandersetzung mit Russland.

"Die politische Führung Russlands Landes hat ihren Bürgern vorgelogen, dass es einen Weg gebe, in die Geschichte zurückzureisen, der es möglich macht, alles was schlecht war auszublenden und nur das Gute wiederauferstehen zu lassen."Wladimir Kamin in Focus online (14.06.2015)

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